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Auf PEFC ist Verlass
Greenpeace verbreitet Fehlinformationen zu PEFC
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Stuttgart/Hamburg, den 03.09.2003: Vor der Greenpeace-Zentrale in Hamburg protestierten heute Waldbesitzer gegen die Diskriminierung heimischen Holzes. Die Proteste richteten sich aber auch gegen die Diskreditierung des pan-europäischen Forstzertifizierungssystems PEFC, für das sich über 200.000 deutsche Waldbesitzer entschieden haben. Als Reaktion auf diese überraschende Aktion diffamiert Greenpeace PEFC als „Schein-Siegel“, das von Waldbesitzern vergeben werde und eine Urwaldzerstörung in Finnland decken würde. 

Sämtliche Aussagen zu PEFC sind falsch und dienen allein dem Ziel, der „Hausmarke“ von Greenpeace, nämlich dem FSC-Siegel, ein weltweites Monopol zu sichern.

Das Zertifizierungssystem PEFC geht auf die Umweltkonferenz von Rio zurück und basiert inhaltlich auf den Beschlüssen der Ministerkonferenzen zum Schutz der Wälder in Europa. Die PEFC-Standards spiegeln den ganzheitlichen Nachhaltigkeitsge­danken, der ökologische, ökono­mische und soziale Aspekte glei­chermaßen berücksichtigt, wider. Wie von Prof. Carsten Thoroe von der Bundesforschungs­anstalt für Forst- und Holzwirtschaft bestätigt, stehen die PEFC-Standards denen der Kon­kurrenz in nichts nach.

Die PEFC-Zertifikate werden von unabhängigen, renommierten Zertifizierungsgesell­schaften, wie der DQS, der LGA Intercert oder dem TÜV, ausgestellt. So wird Kunden und Marktpartnern die Gewähr gegeben, dass die Wälder nach hohen Standards bewirtschaftet werden. Somit wird ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit erreicht.

Dem Vorwurf von Greenpeace, in PEFC-zertifizierten Wäldern in Finnland würden Urwälder abgeholzt, gingen zwei Vorstandsmitglieder des PEFC Councils, Prof. Dr. Hans Köpp von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald sowie Sebastien Genest vom französischen Umweltdachverband France Nature Environnement, im Sommer diesen Jahres nach. Sie besuchten die von Greenpeace genannten Flächen. Dabei entpuppten sich Urwälder“ als in der Vergangenheit bereits bewirtschaftete Altbestände und „Großkahlschläge“ als Hiebe unter 2 Hektar Größe.

Vor der Greenpeace-Zentrale in Hamburg protestierten heute Waldbesitzer gegen die Diskriminierung

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